Die Bahnstrecke zwischen Effretikon und Winterthur ist heute eine der grössten Engpässe im schweizerischen Eisenbahnnetz. Zudem weist die Linie Zürich-Winterthur die stärkste Verkehrszunahme im Kanton Zürich auf: Jedes Jahr stieg die Zahl der täglichen Passagiere um beinahe 4000 Personen. Bereits heute sind Stehplätze in Spitzenzeiten die Regel. Die von SBB und ZVV vorgesehenen, punktuellen Massnahmen sind unbestritten, genügen allein aber nicht, um das Verkehrsaufkommen auf der Schiene zu bewältigen. Mit dem Ausbau des Bahnkorridors Zürich – Winterthur auf durchgehend vier Gleise kann das Zugsangebot entscheidend verbessert werden.
Der vorgesehene Ausbau dient der Zürcher S-Bahn, weshalb der Kanton Zürich tätig werden muss. Die durchgehenden vier Gleise Hürlistein - Effretikon - Winterthur sind eine wichtige Ergänzung zum Durchgangsbahnhof Löwenstrasse (Durchmesserlinie Zürich, DML). Damit die beiden Projekte möglichst zeitgleich in Betrieb genommen werden können, ist eine vorläufige Finanzierung durch den Kanton Zürich unerlässlich.
Weil die Bahnstrecke auch dem nationalen und internationalen Bahnverkehr als Verbindung in die Ostschweiz zugute kommt, soll der Kanton Zürich eine Mitfinanzierung durch den Bund anstreben. Aus heutiger Sicht ist vorerst ein Bundesbeitrag von 220 Mio Franken (ZEB) in Aussicht gestellt.
Diese Unterschriftenliste darf nur von Stimmberechtigten mit politischem Wohnsitz in der nachstehenden Gemeinde unterzeichnet werden und ist handschriftlich auszufüllen.