Dank der Initiative „Schienen für Zürich“ ist heute für alle klar, dass der Bahnausbau zwischen Zürich und Winterthur dringend nötig ist. Tausende von Bahnpassagieren drängen jedes Jahr mehr in die heute schon überfüllten Züge zwischen Zürich und Winterthur. Die vorgesehenen Massnahmen bis 2018 lösen auch das Grundproblem, den Engpass zwischen Effretikon und Winterthur, nicht. Nachdem es der Kanton Zürich aber abgelehnt hat, die Planung selber in die Hand zu nehmen, muss nun der Bund für einen raschen Ausbau sorgen.
Die Gegner der Volksinitiative stehen in der Verantwortung, auf Bundesebene schnell eine Lösung voranzutreiben. Der Bahnausbau muss beim Bund zu einem prioritären Thema werden, was er in den letzten 30 Jahren nie war. Gleichzeitig gilt es aber auch für die Finanzierung zu sorgen. Der VCS hat hier mit seiner eidgenössischen Volksinitiative „Für den öffentlichen Verkehr“ schon einen überzeugenden Vorschlag gemacht, der es erlauben würde, die dringend nötigen Ausbauten der Bahn zu finanzieren.
Die Initiantinnen und Initianten der Volksinitiative „Schienen für Zürich“ werden sich weiterhin für die Interessen der Bahnreisenden einsetzen. Dazu fühlen wir uns verpflichtet. Wir werden deshalb die Arbeit der Initiativgegner auf Bundesebene genau verfolgen und uns erlauben, nach 2 Jahren eine erste Zwischenbilanz zu ziehen, was von den vollmundigen Versprechen im Abstimmungskampf übrig geblieben ist.
Wir bleiben dran.
Die detaillierten Resultate unter:
http://www.wahlen.zh.ch/abstimmungen/2010_09_26/